WandergenNacht|Wanderthroughthenight

10. August 2016 20:06  /  Allgemein

Die Welt zieht dahin, wie ein Schatten ihrer selbst. Der Nebel der Zeit hängt über allem, macht den Tag zur Vergangenheit, mit jeder Sekunde vergeht die Gegenwart. Zukunft ist das was wird, geboren aus Erinnerung und Schmerz. Die Seele hängt am Alten und sehnt sich nach dem Neuen, trostlos irrt sie umher, zwischen Traum und Realität. So süß der Abgrund, so bitter der Geschmack des Lebens. Eine Spirale aus Pein und Sinnen, driftet dahin so schwerelos. Das Herz so schwarz wie Pech, voll Kohlenstaub, nimmt was es kriegt und doch nicht will. Oh Seele wandere gen Nacht.

The world it moves away, like a shadow of itself. The mist of time hanging over everything, and makes the day become past, with every second the present is fading. Future is what will be, reborn from memories and sorrow. The soul it still clings to the old but hopes for something new, grim she wanders, between dream and reality. So sweet the abyss, so bitter the taste of life. A spiral from pain and sin, drifting away weightless. The heart so black as pitch, full of coal dust, it takes what it gets but does not want. Oh soul – wander through the night.